Schlagwort: Mlilwane

Tag 15 – Mlilwane nach Graskop

Beim frühen Frühstück (zum Glück ist wenigstens EINE der Busgruppen schon unterwegs) freuen wir uns, dass wir NICHT an dem anderen Ecktisch sitzen – da kann man nämlich die Schildkröten sehen, die vom Personal angefüttert werden, und das führt zu größeren Menschenansammlungen in der Ecke.
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Anschließend packen wir schnell, checken aus und lassen uns die Ausfahrerlaubnis ausstellen. Auf den nun schon bekannten Wegen geht es über die Antilopenwiesen und den Keine-Hippos-aber-Krokos-Pool zum Ausgang. Noch ein paar Pumbas/Pumbinis, das Krokodil 5m weiter sowie die Kuhantilopen-Gruppe zum Abschluss:
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Die Fahrt zur Grenze ist kurz und schmerzlos, sieht links und rechts immer noch aus wie in den Alpen, nur die Häuser sind anders:
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An der Grenze sind wir wieder extrem schnell durch, Frank muss immerhin in die Kamera gucken und seine Fingerabdrücke scannen lassen, an meinem Schalter fehlt das und ich bekomme die Stempel trotzdem.
In Südafrika sieht es landschaftlich jetzt nicht sonderlich anders aus, es gibt wenig Orte um umso mehr Bäume:
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Wir kommen in ein heftiges Gewitter mit Regen, den man irgendwie in Afrika nicht direkt vermuten würde (aber es ist eben nicht ganz Afrika eine Wüste – schon klar, aber halt im Kopf oft anders verankert). Zum Glück sind wir gerade kurz vor Sabie, also halten wir dort erstmal an und setzen uns in einen Buchladen mit Café.
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Nach einem schnellen Einkauf im Spar und im Bottle Store (wir brauchen Savanna und Bier und Gin Tonic) fahren wir einen kurzen Abstecher zu den Bridal Veil Falls. Nicht weltbewegend, aber sehr hübsch. Hätten wir gewusst, dass der Weg doch länger als 50m ist, hätten wir noch andere Schuhe angezogen, immerhin waren wir aber nicht in Flipflops unterwegs wie die zwei Pärchen, die uns entgegenkamen.
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Wie an jedem Sightseeing-Punkt der Panorama-Route stehen hier mehrere Verkaufsstände mit Figuren, Schmuck, Körben und Holzschalen. Wir kaufen (geplant, sie haben uns nicht überredet) einen Elefanten und eine Giraffe, an zwei verschiedenen Ständen, so dass beide was verdienen. Ich steige dann nochmal aus dem Auto aus und kaufe doch noch eine Holzschale, die ich wirklich schön finde. Passt nicht zu unserer Einrichtung, aber dann kommt sie halt nur beim Afrika-Fotos-Gucken zum Einsatz, oder ich stelle sie ins Büro oder so.
Nachdem also auch das Souvenir-Shopping für heute beendet ist, fahren wir die letzte halbe Stunde bis nach Graskop, wo wir im Gästehaus „Zur alten Mine“ übernachten.Wir richten uns in unserer Blockhütte ein, mit Blick auf den Teich und die Berge im Hintergrund.
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Jetzt wären wir bereit für einen Kaffee, aber wenn möglich nicht einen Pulverkaffee aus dem Tütchen. Daher machen wir uns auf und erkunden Graskop – keine allzu lange Tour, der Ort ist überschaubar groß. Leider gibt es hier kein Café, daher gucken wir, ob es bei der Big Swing (ähnlich wie Bungee Jumping, nur vom Rand der Schlucht aus) oder dem Gorge Lift (einem Fahrstuhl in die Schlucht) vielleicht eine Möglichkeit gibt. Jein – das Restaurant beim Big Swing hat noch geschlossen, das beim Lift hat schon geschlossen. Also noch ein Stück weiter, und wir landen im Restaurant von „Panorama Chalets“ – ein Glücksgriff, hier ist der Kaffee lecker und die Aussicht phantastisch.
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Wir fahren noch schnell zurück ins Häuschen, ziehen uns was anderes an und gehen dann im Glass House essen – eine Empfehlung unseres Gastgebers Rainer und auch einiger anderer Gäste, die wir unterwegs getroffen haben. Und sie haben Recht, das Essen ist hervorragend (Steak für mich, Bobotie für Frank). Würden wir jederzeit wieder hingehen, wir hatten erst überlegt, hier morgen nochmal zu essen, aber nachdem das Panorama beim Kaffee so toll war, haben wir da schon einen Tisch für 18h morgen reserviert, am Fenster, wegen der Aussicht. Spoiler: war nix mit Aussicht… (der allwissende Erzähler weiß das schon).

Tag 14 – Mlilwane

Die Morgenstimmung im Camp ist schön – es ist ruhig, die Bustouristen sind noch nicht da 😉
Von der Terrasse des Restaurants kann man wieder zahlreiche Vögel sehen, vor allem die Ibisse und den Southern Red Bishop. Der plustert sich gerne auf, um die Weibchen zu beeindrucken, sieht dann aber aus wie eine fliegende Hummel und ist auch ungefähr so aerodynamisch unterwegs.
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Wir machen uns nach einem gemütlichen Frühstück dann so langsam auf den Weg, wir wollen natürlich viel sehen. Der Park ist nicht sonderlich groß, und einige Straßen sind gesperrt, was wir dann jeweils vor Ort merken, manchmal auch erst, wenn wir von der anderen Seite (!) an einem „gesperrt“-Schild stehen.
Trotzdem – wir haben einiges abzufahren, und das machen wir auch.
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Hier geht’s gleich los, kurz nach der Ausfahrt aus dem Camp liegen zwei neugeborene Kuhantilopen im Gras, bei einer der Mütter sieht man sogar noch Blut am Hinterteil. Also wirklich ganz frisch geboren.
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Während es hier sehr flach ist und ein bisschen eine Safaripark-Anmutung hat (also deutscher Safaripark), weil die Tiere so gehäuft und wenig scheu am Straßenrand stehen, wird es Richtung Norden bergiger und auch „wilder“. Da möchten wir hin.
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Vorher stoppen wir noch kurz am Hippo-Pool, der zwar keine sichtbaren Hippos aufweist, aber dafür ziemlich große Krokodile:
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Dann geht es auf die Straßen, die relativ schnell so aussehen, dass die 0815-Touristen nicht hochfahren. Das ist auch gut so, denn damit bleibt uns z.B. das Pärchen erspart, das gestern am Nebentisch saß – „Wir waren dann noch in diesem Hula-Hula-Park oder wie der heißt“… er meinte vermutlich Hluhluwe. Müssen wir nicht haben. Zum Glück drehen sie brav an der 4×4-Abzweigung ab, wir fahren da aber natürlich erst recht durch. Am Ende stehen wir vor einer Kette, da soll man wohl nicht durchfahren (also von der anderen Seite), aber der Pfahl ist so weich gebogen, da sind wir wohl nicht die ersten, die NICHT den engen Weg wieder zurückfahren, sondern den Pfahl kurzerhand runterbiegen, bis man über die Kette fahren kann…
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Unterwegs das übliche Spiel: ein paar Meter fahren – bremsen – Vögel fotografierenetwas weiterfahren – bremsen – Zebras blockieren die Straße – Foto machen…
Bee-eater:
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Zebras (ach…):
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Es geht erst sehr durch’s Grüne, dann wird es waldig, dann eher offen und felsig:
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Oben angekommen haben wir einen tollen Ausblick auf Mbabane (die Hauptstadt von eSwatini) und den Gipfel nebenan, zu dem wir laufen könnten, wenn wir uns denn vorher im Camp eingetragen hätten. Und wenn es nicht eh zu warm wäre.
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Also laufen wir nur ein paar Meter und machen Fotos von Steinen, Pflanzen und Fernsicht.
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Da die Abfahrt auf der anderen Seite eine der gesperrten Straßen ist, fahren wir den gleichen Weg zurück. Noch ein paar Vögel unterwegs, mehr Aussicht, rote Straßen mit grün-braunen Grästern links und rechts… so kann man’s aushalten.
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Über Mittag lassen wir uns erstmal im Camp nieder, setzen uns ins Restaurant und trinken Kaffee bzw. essen eine Kleinigkeit. Ich bleibe dann sitzen, sichere die Fotos und sortiere schon mal vor. Frank läuft rum und fotografiert, u.a. das Nyala, das nicht ins Restaurant darf:
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Auch die Affen sind im Camp unterwegs, hier bedient sich eine Affenmama (mit Baby unterm Bauch) am Vogelfutter:
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Auf geht’s zur nächsten Runde – diesmal wollen wir den nordöstlichen Teil erkunden, wir sehen in einem extra eingezäunten Bereich u.a. Springböcke und in einem Gehege Roan-Antilopen, die hier nachgezüchtet werden.
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Auch dieser Weg ist irgendwann gesperrt, wir fahren immer brav in die Richtung, die erlaubt ist, stehen aber mehr als einmal an einer Stelle, an die man eventuell gar nicht sollte – interpretieren wir mal aufgrund der Durchfahrt-Verboten-Schilder mitten auf dem Weg, aber wir kommmen eben immer von hinten dort an.
Egal, trotzdem schön. Da es aber nach Regen aussieht, machen wir uns auf den Rückweg – die Wege sind alle sehr lehmig, da kommt man bei Regen auch mit 4×4 nicht mehr weiter, das wird zu rutschig. Also lieber nichts riskieren… Wir fahren ein Stück auf dem äußersten Weg, fast am Zaun des Parks – da sieht man dann durchaus auch Wildtiere und Häuser auf einem Bild:
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Noch ein paar Tiere? Da waren ziemlich am Ende der Tour dieser grimmige Kerl…
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… und ein paar unerschrockene ägyptische Gänse, die sehr nach neben zwei Krokodilen hockten:
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Der Baum daneben mit all den Webervögelnestern sieht ein bisschen aus wie Osterdeko, oder?
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Das Auto ist jetzt angemessen verdreckt, offroad halt. Wir sind zurück im Camp, und gammeln da bis zum Abendessen rum, beobachten die Nyalas in Sichtweite der Hütte, machen einen Rundgang und lesen die Erklärungsschilder an Bäumen und Gebäuden, und trinken schließlich einen leckeren Gin-Tonic, bis das Buffet eröffnet wird.
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Tag 13 – Ithala nach Mlilwane

Selbst uns kam es sehr sehr früh vor – aber der Wecker stand auf 4:25h, und nach allerkürzester Morgenroutine waren wir um 4:50h am Treffpunkt an der Rezeption. Wir hatten nämlich entschieden, dass wir einen geführten Gamedrive machen wollten, und die starten nunmal um 5:00h. Zusammen mit einem Guide/Fahrer und zwei Leuten von der Durban University of Technology, die hier zu einer Konferenz waren, ging es von drei Stunden lang durch den Park.

Die Strecke kannten wir, den Loop waren wir gestern schon gefahren. Aber es ist nochmal ganz anders, wenn man im offenen Safari-Toyota sitzt, direkt an der frischen Luft, die Geräusche rundherum hört, und natürlich auch wenn ein erfahrener Fahrer fährt und man nicht noch selbst nebenbei auf die Straße achten muss. So konnten iwr uns ganz auf’s Gucken und Fotografieren konzentrieren.


Ganz spektakuläre Sichtungen hatten wir nicht, von den eher seltenen Arten gab’s einen Sekretär (diesmal mit der richtigen Frisur), einen Strauß und einen hab-schon-wieder-vergessen-wie-er-heißt Raubvogel:



Als auf der Straße frisch aussehende Nashorn-Häufchen (naja, eher Haufen) lagen, konnte unser Guide daraus ablesen, dass es a) Weibchen sind und b) sie nicht weit sein konnten, er hat nämlich die Temperatur gefühlt und meinte „very warm“.
Und tatsächlich, ein paar Kurven weiter hatten wir sie gefunden, aber es war ein kurzes Vergnügen. Fotografieren lassen wollten sie sich nicht, und irgendwas hat sie verschreckt und sie sind ziemlich schnell davongaloppiert. Hatten wir auch noch nicht gesehen, Nashorn im vollen Lauf…



Nach einer kurzen Kaffeepause…

… ging es auf die zweite Hälfte der Strecke. Ich habe fast gar nicht fotografiert, sondern einfach mal nur geguckt, aber beim Elefanten musste ich dann doch nochmal. Zwei waren weiter oben am Berg, aber einer stand direkt neben der Straße hinter einem Busch (erwähnte ich das Schild „Beware of hidden elephants“?). Er war nicht sehr überzeugt, dass wir da jetzt vorbeifahren sollen, und hat uns beobachtet und einmal angetrötet. Dann ist er aber seitlich an uns vorbeigegangen, und hat nur noch aus der Ferne in unsere Richtung geschnuppert.




packen, auschecken
Viel mehr kam nicht mehr, und so waren wir pünktlich um 8:00h zum Frühstück im Restaurant. Das war ebenfalls kurz und schmerzlos, danach ebensolches Packen und Hütte leerräumen, und zum Schluss gab’s nochmal einen Kaffee auf der Terrasse des Restaurants. Soooo schön…
Kaffee deck
Und dann haben wir das Ithala Game Reserve verlassen (man bekommt dazu beim Auschecken in der Lodge einen kleinen Papierschnipsel, ohne den man nicht durch das Gate darf – vermutlich, damit keiner verschwindet, ohne seine Rechnung zu bezahlen?).
Die Fahrt ging erst durch die Berge, dann durch endlose Zuckerrohrfelder und vorbei an „Sugar Mills“ und zahlreichen hoch beladenen Lastwagen mit Zuckerrohr.


Nach einer kurzen Eispause an einer Tankstelle in Pongola waren wir kurz darauf am Grenzübergang Golela. Das Prozedere war deutlich einfacher und schneller als vor zwei Jahren in Namibia/Botswana/Zimbabwe. Reinfahren, parken, erstes Häuschen – 1 Stempel Ausreise SA. Raus, weiterfahren. Unterwegs wurde unser Kennzeichen auf einen Laufzettel für’s Niemandsland geschrieben sowie die Anzahl der Personen.

Parken, nächstes Häuschen. eSwatini Einreise, jeweils ein Stempel in den Pass und auf den Laufzettel. Nächster Schalter – Straßengebühr von 50 Rand zahlen und weiteren Stempel auf den Laufzettel. Raus, ins Auto, und bei der Schranke den Laufzettel abgeben. Und schon waren wir drüben.
Jetzt sind wir also in eSwatini. Dem Land, da erst kürzlich von seinem König umbenannt wurde, u.a. weil so viele Leute Swasiland mit Switzerland verwechselt haben (kein Scherz!). Daher nun also eSwatini. Witzigerweise sieht es übrigens tatsächlich manchmal aus wie ein Alpenland, so landschaftlich.
Insgesamt waren wir 4,5h unterwegs, mit Grenze und Eispause. Kurz vor dem Ziel hat unser Navi kurz die Orientierung verloren und wir standen vor einer Schrank mit drei Männern in Militär-Uniform. Ups, das ist die „Royal Residence“… da wollten wir gar nicht hin. Einer der drei hat uns dann aber sehr nett erklärt, wie wir fahren müssen – die Menschen sowohl in Südafrika als auch hier in eSwatini sind einfach ungeheuer freundlich, egal ob in Geschäften, an der Grenze oder an Tankstellen.
Mit soviel Hilfe haben wir es dann doch geschafft, das Mlilwane Wildlife Sanctuary zu finden. Das ist quasi die eswatinische Version des Nationalparks, es ist einer der drei „Big Game Parks“ im Land.

Wir melden uns am Gate an (die Wildcard gilt auch hier, also müssen wir nichts bezahlen) und werden mit Karte versehen ins Camp geschickt.
Erster Eindruck vom Weg dorthin:


Dann wieder eine Rezeption, die uns den Weg zu unserer Hütte Nr. 2 zeigt und zwei Internet-Voucher verkauft – die gelten pro Gerät, und da ich meinen für den Laptop genutzt habe, hatte ich zwei Tage kein Internet auf dem Handy. Geht überraschend gut 😉
Unsere Hütte liegt mitten im Camp, direkt am Lagerfeuer, das seit 50 Jahren fast ununterbrochen brennt. Wir müssen/können uns nicht groß einrichten, dafür ist die Hütte zu klein. Es passt gerade ein Bett und ein Kühlschrank rein, und ein Koffer kann liegen (der andere musst stehen, oder Frank kann nicht mehr um seine Betthälfte rumlaufen).

So sind wir schnell wieder draußen und schauen uns erstmal das Camp in Ruhe an. Im kleinen Laden kaufen wir uns was zu trinken und eine Parkkarte für 25 Rand, und bevor wir so richtig losgehen, marschieren erstmal drei Nyalas direkt an uns vorbei, ohne uns auch nur anzugucken. Direkt danach erscheint eine Warzenschweindame mit Nachwuchs, schnüffelt am Lagerfeuer und – legt sich daneben, um ihre Jungen zu säugen. Fotografen stören sie dabei nicht im Geringsten.



Dann schlendern wir einmal um die große Wiese, bevor wir ins Restaurant gehen zum Abendessen. Dabei finden wir noch eine sehr aktive Affengruppe mit Babies…


…sowie einen Baum voll mit African Sacred Ibissen (ist das der Plural von Ibis?) Es gäbe ja noch mehr Bäume rundherum, aber nein, sie müssen alle GENAU DA sitzen 🙂


Außer uns sind vor allem Holländer hier, warum auch immer. Neben diversen Individualreisenden stehen auch zwei Busse auf dem Hof, und die dazugehörigen Gruppen treffen wir beim Abendessen. Entsprechend laut ist es, nicht mutwillig störend, aber eben doch spürbar anders. Naja, kann man nix machen, wir sitzen immerhin auf der oberen Ebene (also drei Stufen höher) und nahe am Teich. Der Chor der 1000 Frösche gibt sein Bestes, die Holländer zu übertönen, und ist damit fast erfolgreich.
Wir lassen den Abend noch ein bisschen am Lagerfeuer ausklingen und gehen dann drei Schritte weiter in unsere Hütte, um morgen ausgeschlafen zu sein. Also um 6 :00h oder so 🙂

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