Tag 12 – Ithala Game Reserve

Neuer Tag, neuer Game Drive – um 5:25h waren wir auf der Strasse, über uns hing noch Nebel in den Bergen, aber unten war alles klar und freundlich.
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Bis 8:30h waren wir auf zwei kürzeren Loops unterwegs, beide gut befahrbar und trotzdem zeitaufwändig – schließlich mussten wir ständig anhalten und Fotos machen…

Von Tieren:

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Und von der Landschaft:
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Vor allem auf dem xxxxxxxxxx Loop gab es unzählige Raubvögel, fast auf jedem Baum saß einer.

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Und endlich habe ich auch einen dieser Kollegen aufs Foto bekommen:
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Ein paar Giraffen waren erst ein Herz und eine Seele, dann haben sie sich gehauen (mit den Köpfen), und dann waren sie wieder Freunde:

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Zurück im Camp gab’s erstmal Frühstück, und da der Kaffee am Buffet mäßig lecker war und der Coffeeshop (hieß so, war aber einfach Teil des Restaurants) erst um 10 Uhr aufmachte, haben uns auf der Terrasse niedergelassen und Vögel beobachtet. Webervögel mal wieder, aber diesmal eine andere Sorte:

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Nach kurzer Konsultation der Rezeption haben wir entschieden, dass wir unser  Glück probieren und versuchen, Elefanten zu finden. In manchen Parks ist das nicht so schwierig, aber im Ithala gibt es nur zwei große Herden, die zudem noch eher scheu sind und sich gerne zurückziehen in Gegenden abseits der Straßen. Da der geführte Morning Game Drive sie gesehen hatte, sind wir einfach mal in diese Richtung gefahren.
Gamedrive 2 ging also auf den Loop, zunächst zu einem schönen Aussichtspunkt

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Und nach 6km standen sie plötzlich auf der Straße:

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Wir haben ausreichend Abstand gehalten und sie eine Weile beobachtet – offensichtlich kamen sie gerade vom Baden, alle waren nass und/oder mit Schlamm bedeckt. Sie zogen in kleinen Grüppchen von rechts über die Straße und links den Berg rauf.

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Das Gelände war nicht sehr übersichtlich, daher konnten wir nicht sehen, ob noch weitere kamen oder nicht. Insgesamt waren bestimmt 40 Tiere in allen Größen. Wir haben uns abgewechselt mit dem Fotografieren, einer hat immer die Gesamtsituation und auch die Büsche rechts von uns beobachtet. Wir sind mehrfach etwas zurückgefahren, wenn ein Elefant in unsere Richtung gekommen ist, und auch als einer neben uns in den Büschen auftauchte, sind wir defensiv erstmal nach hinten ausgewichen. War anscheinend ausreichend respektvoll, er ist dann der Gruppe gefolgt.
Nach diesem tollen Erlebnis sind wir erstmal zurück ins Camp gefahren. Frank hat eine Mittagspause eingelegt und geschlafen, und ich habe Dassies gesucht und gefunden und fotografiert. Sooooo niedlich, und gar nicht scheu. Sie saßen auf einem Felsen am Pool und hatten nichts dagegen, dass ich mich auf dem Weg niedergelassen und sie eine halbe Stunde beobachtet habe…

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Das letzte, wir haben es „grumpy Dassie“ getauft, ist definitiv eins meiner Lieblingsfotos des Urlaubs, zusammen mit der Kukident-Giraffe natürlich.
Als ich genug Fotos hatte und der Kaffeedurst groß genug war, bin ich auf die Terrasse des Coffeeshops umgezogen und habe dort die Zeit mit Fotos und Blogschreiben verbracht, bis Frank ausgeschlafen hatte.

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Und schon waren wie wieder unterwegs zu Gamedrive Nummer 3: der Anfang war eine Wiederholung des Mittags-Loops, diesmal aber ohne Elefanten. Dann kam eine Weile viel Landschaft und wenig Getier, aber auch das ging vorbei und wir trafen auf ein Schildkrötenmännchen, das wohl auf ältere Frauen steht – ob das auf Gegenseitigkeit beruht, wissen wir nicht; sie ist jedenfalls abgehauen und er immer eifrig hinterher…

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Da wir ja nun mit Whitie ein geländegängiges Fahrzeug haben, sind wir nicht den normalen Weg zurück gefahren, sondern den auf der Karte ausgewiesenen 4×4-Abschnitt. Wo jetzt da 4×4 nötig gewesen wäre, war uns beiden nicht klar, das war fast der einfachste und am besten ausgebaute weg überhaupt im Park… naja…

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Dann haben wir noch einen weiteren 4×4-Weg gefunden, diesmal mit einem etwas ausführlicheren Schuld am Anfang. Das und der Blick auf den Beginn des Weges ließen vermuten, dass es hier mehr Spaß machen würde. Quasi 5×5 statt 4×4 war es dann auch – eng, überwuchert, holprig, ausgewaschen, steil mit Geröll, war alles dabei. Dazu die schöne Landschaft und gelegentlich ein Zebra oder Gnu, das in derselben rumsteht… was will man mehr?

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Nach diesem Loop sind wir noch einen kleinen Schlenker zu „Nr. 14“ auf der Karte gefahren (die Kreuzungen sind alle auf der Karte sowie mit Schildern durchnummeriert, so dass man immer weiß, wo man gerade ist). Dort sollen angeblich ein paar Sekretäre  nisten, „direkt bei Nr. 14 in dem Baum“ haben die Leite am Nachbartisch in St. Lucis gesagt. Tja, da gab’s leider aber ungefähr sechs Bäume, und nirgends war ein Sekretär zu sehen… da haben wir aufgegeben und sind etwas früher durchs Camp-Tor zurückgekehrt. Zum Abendessen waren wir dementsprechend früh, sprich: die Ersten. Typisch deutsch halt, überpünktlich am Buffet. Aber was anderes hatten wir grade nicht zu tun, und Hunger hatten wir auch…
Das Buffet ist ganz gut, nichts Besonderes und keine Sterneküche, aber völlig ausreichend was Auswahl und Geschmack angeht. Keine Ahnung mehr, was es gab (während ich das schreibe, bin ich schon 5 Tage weiter).
Als Absacker gabe es noch einen Gin Tonic auf dem Sofa im Haupthaus, dann war’s das für uns und wir sind mal wieder früh ins Bett gegangen.

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