Tag 18 – Pungwe Safari Camp

Wir hören im Zelt zwar nichts von den anderen menschlichen Gästen im Camp, aber die Tiere sind ständig wahrzunehmen. Besonders so gegen 4:30h drehen die Vögel oft so richtig auf. Trotzdem schlafen wir bis zum Weckerklingeln um 5:30h, und eine Minute später ist auch der Weckruf von Isaac zu hören. Eine Viertelstunde später (Zähneputzen und schnell anziehen genügt) sitzen wir im Gemeinschaftszelt mit einem Kaffee und Rusk bzw. Keksen, und um kurz nach 6:00h geht das Tagesprogramm in einem Private Game Reserve los.

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05:30h Wecken
06:00h Kaffee
06:10h Abfahrt Morning Game Drive
09:00h Rückkehr ins Camp
10:00h Frühstück
danach: Pause
15:30h High Tea
16:00h Abfahrt Afternoon Game Drive
19:30h Rückkehr ins Camp (je nach Sichtungsglück auch mal früher oder später)
20:00h Abendessen

Also, auf zum Game Drive:

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Los geht es mit einer Hyäne und viel Landschaft.

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Dann folgt ein Schakal, der irgendwas gejagt hat (leider zu weit weg, als dass wir es erkennen können). Er kommt näher und versteckt seine Beute hinter einem Busch, dann verzieht er sich erstmal.

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Und endlich finden Isaac und Wonderboy Löwen – ohne scheint für sie ein Game Drive ja nicht erfolgreich zu sein, hinterher sind sie jedenfalls deutlich entspannter.

Herr Löwe hat offensichtlich gefressen, die Damen hingegen noch nicht. Blöde Regeln, sie jagen, er frisst. Die ganze Gruppe liegt relativ faul rum und lässt sich von uns überhaupt nicht stören:

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Er zieht um zu den Damen, die lassen ihn auch erstmal, aber als er anfängt, bei jeder Bewegung zu pupsen, verziehen sie sich alle nach und nach hinter den nächsten Busch. Wir hören ihn nur pupsen, aber sie liegen ja deutlich dichter dran – und laut Isaac riecht Löwenpups extrem eklig.

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Eine der Löwinnen überlegt sich kurz, ob nicht der Schatten unseres Autos eine gute Stelle zum Ausruhen sein könnte – nach zwei Minuten gefällt es ihr aber wohl doch nicht, und sie lässt sich 50m weiter im Schatten eines Baumes nieder:

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Nachdem wir die Löwen bestimmt eine halbe Stunde beobachtet haben, können wir in Ruhe zurück zum Camp fahren und haben tatsächlich auch endlich Zeit, für einen Rotschnabeltoko anhalten, der mir in meiner Sammlung noch fehlt.

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Nach einem leckeren Frühstück mit Speck, Eiern, Muffins (für mich nicht, aber das ist ja kein Problem) etc. ziehen sich die meisten in die Zelte zurück, nur ich bleibe im Gemeinschaftsbereich und genieße es, in Ruhe Kaffee zu trinken und endlich ein paar Blogbeiträge zu schreiben. Hochladen geht zwar nicht, denn ohne Strom kein Wifi, aber wenn’s wenigstens erstmal geschrieben ist…

Nebenbei beobachte ich ein paar Lizzards und die Zwergmangusten gegenüber der Feuerstelle, außerdem schaut der Besitzer (?) des Camps vorbei und wir unterhalten uns ein bisschen. Er muss allerdings bald wieder weg, um in der Stadt etwas zu besorgen. Und die Stadt ist mindestens 50km weg, 30 davon im PGR.

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Irgendwann tauchen alle wieder auf, und nach einem kleinen Snack geht es wieder mit dem Auto los. Inzwischen haben übrigens zwei der Gäste gewechselt, also die beiden von vorher sind abgereist und zwei neue (Holländer) sind angereist.

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Erstmal fahren wir kreuz und quer über die Schotterstraßen, und der erste Fund ist ein Hornrabenpärchen, wobei ich nur ihn auf’s Bild bekommen habe, sie war hinter dem Busch versteckt. Wieder eine Erstsichtung für uns!

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Irgendwann kommt per Funk die Nachricht, dass ein anderes Auto einen Geparden gefunden hat. Die Guides der verschiedenen Lodges und Camps informieren sich gegenseitig, wenn etwas spannendes auftaucht, damit alle Touristen was davon haben (oder eben alle Guides mindestens ein paar der so wichtigen Big5 präsentieren können). Auf einmal haben wir es extrem eilig, und für eine riesige Elefantengruppe an einem neben der Straße liegenden Wasserloch haben wir nur zwei Minuten Zeit.

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Dann erreichen wir die Stelle, an der wir seitlich in den Busch abbiegen – die Guides dürfen im PGR auch abseits der Straßen fahren. Den Geparden finden wir da, wo auch die anderen Autos stehen, ist also am Ende nicht sehr schwierig.

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Wir stehen direkt neben dem Geparden, der völlig entspannt und uninteressiert daliegt. Die anderen Autos fahren weg, wir können auf die andere Seite fahren und auch von hier noch Fotos machen. Ich persönlich hätte da nicht so lange stehen müssen, denn ein schlafender Gepard ist so mäßig interessant. Elefanten machen da einfach mehr… aber gut, so ist das halt bei einer geführten Tour, man kann nicht selbst entscheiden.

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Als es weiter geht, sind Isaac und Wonderboy wieder deutlich ruhiger, nachdem wir eine Katze gefunden haben, und wir können auch andere Tiere angucken.

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Und zurück am Wasserloch sind tatsächlich noch Elefanten da, hätte ich ja fast nicht erwartet (bzw. zu hoffen gewagt). Wir stehen zwar nicht ganz so lange da, wie bei dem Geparden, aber ich will mich mal nicht zu sehr beschweren.

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Im Licht der untergehenden Sonne sieht alles ein bisschen (ok, sehr) kitschig aus, aber so ist es nun mal. Kein Photoshop, sondern echt.

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Zeit für einen Sundowner – also halten wir auf einer Kreuzung, sprich “nicht im dichtesten Busch”, und Wonderboy inspiziert erst mal einen naheliegenden Busch, der danach zur “bush toilet” erklärt wird. Isaac bereitet währenddessen die Drinks vor, wie immer wurde vorher abgefragt, wer was trinken möchte. Dazu gibt es Biltong (Trockenfleisch), den typischen Snack im südlichen Afrika.

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Und damit endet der Tag schon fast – Rückkehr ins Camp, Gänsemarsch, Petronleumlampen, Dinner, Unterhaltung am Tisch, früh ins Bett. Fotos gibt’s da nicht mehr, das mit dem Baum war das letzte auf der Kamera für heute.