Tag 14 – Mlilwane

Die Morgenstimmung im Camp ist schön – es ist ruhig, die Bustouristen sind noch nicht da ;-)
Von der Terrasse des Restaurants kann man wieder zahlreiche Vögel sehen, vor allem die Ibisse und den Southern Red Bishop. Der plustert sich gerne auf, um die Weibchen zu beeindrucken, sieht dann aber aus wie eine fliegende Hummel und ist auch ungefähr so aerodynamisch unterwegs.

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Wir machen uns nach einem gemütlichen Frühstück dann so langsam auf den Weg, wir wollen natürlich viel sehen. Der Park ist nicht sonderlich groß, und einige Straßen sind gesperrt, was wir dann jeweils vor Ort merken, manchmal auch erst, wenn wir von der anderen Seite (!) an einem “gesperrt”-Schild stehen.

Trotzdem – wir haben einiges abzufahren, und das machen wir auch.

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Hier geht’s gleich los, kurz nach der Ausfahrt aus dem Camp liegen zwei neugeborene Kuhantilopen im Gras, bei einer der Mütter sieht man sogar noch Blut am Hinterteil. Also wirklich ganz frisch geboren.

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Während es hier sehr flach ist und ein bisschen eine Safaripark-Anmutung hat (also deutscher Safaripark), weil die Tiere so gehäuft und wenig scheu am Straßenrand stehen, wird es Richtung Norden bergiger und auch “wilder”. Da möchten wir hin.

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Vorher stoppen wir noch kurz am Hippo-Pool, der zwar keine sichtbaren Hippos aufweist, aber dafür ziemlich große Krokodile:

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Dann geht es auf die Straßen, die relativ schnell so aussehen, dass die 0815-Touristen nicht hochfahren. Das ist auch gut so, denn damit bleibt uns z.B. das Pärchen erspart, das gestern am Nebentisch saß – “Wir waren dann noch in diesem Hula-Hula-Park oder wie der heißt”… er meinte vermutlich Hluhluwe. Müssen wir nicht haben. Zum Glück drehen sie brav an der 4×4-Abzweigung ab, wir fahren da aber natürlich erst recht durch. Am Ende stehen wir vor einer Kette, da soll man wohl nicht durchfahren (also von der anderen Seite), aber der Pfahl ist so weich gebogen, da sind wir wohl nicht die ersten, die NICHT den engen Weg wieder zurückfahren, sondern den Pfahl kurzerhand runterbiegen, bis man über die Kette fahren kann…

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Unterwegs das übliche Spiel: ein paar Meter fahren – bremsen – Vögel fotografierenetwas weiterfahren – bremsen – Zebras blockieren die Straße – Foto machen…

Bee-eater:
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Zebras (ach…):
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Es geht erst sehr durch’s Grüne, dann wird es waldig, dann eher offen und felsig:

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Oben angekommen haben wir einen tollen Ausblick auf Mbabane (die Hauptstadt von eSwatini) und den Gipfel nebenan, zu dem wir laufen könnten, wenn wir uns denn vorher im Camp eingetragen hätten. Und wenn es nicht eh zu warm wäre.

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Also laufen wir nur ein paar Meter und machen Fotos von Steinen, Pflanzen und Fernsicht.

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Da die Abfahrt auf der anderen Seite eine der gesperrten Straßen ist, fahren wir den gleichen Weg zurück. Noch ein paar Vögel unterwegs, mehr Aussicht, rote Straßen mit grün-braunen Grästern links und rechts… so kann man’s aushalten.

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Über Mittag lassen wir uns erstmal im Camp nieder, setzen uns ins Restaurant und trinken Kaffee bzw. essen eine Kleinigkeit. Ich bleibe dann sitzen, sichere die Fotos und sortiere schon mal vor. Frank läuft rum und fotografiert, u.a. das Nyala, das nicht ins Restaurant darf:

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Auch die Affen sind im Camp unterwegs, hier bedient sich eine Affenmama (mit Baby unterm Bauch) am Vogelfutter:

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Auf geht’s zur nächsten Runde – diesmal wollen wir den nordöstlichen Teil erkunden, wir sehen in einem extra eingezäunten Bereich u.a. Springböcke und in einem Gehege Roan-Antilopen, die hier nachgezüchtet werden.

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Auch dieser Weg ist irgendwann gesperrt, wir fahren immer brav in die Richtung, die erlaubt ist, stehen aber mehr als einmal an einer Stelle, an die man eventuell gar nicht sollte – interpretieren wir mal aufgrund der Durchfahrt-Verboten-Schilder mitten auf dem Weg, aber wir kommmen eben immer von hinten dort an.

Egal, trotzdem schön. Da es aber nach Regen aussieht, machen wir uns auf den Rückweg – die Wege sind alle sehr lehmig, da kommt man bei Regen auch mit 4×4 nicht mehr weiter, das wird zu rutschig. Also lieber nichts riskieren… Wir fahren ein Stück auf dem äußersten Weg, fast am Zaun des Parks – da sieht man dann durchaus auch Wildtiere und Häuser auf einem Bild:

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Noch ein paar Tiere? Da waren ziemlich am Ende der Tour dieser grimmige Kerl…
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… und ein paar unerschrockene ägyptische Gänse, die sehr nach neben zwei Krokodilen hockten:
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Der Baum daneben mit all den Webervögelnestern sieht ein bisschen aus wie Osterdeko, oder?

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Das Auto ist jetzt angemessen verdreckt, offroad halt. Wir sind zurück im Camp, und gammeln da bis zum Abendessen rum, beobachten die Nyalas in Sichtweite der Hütte, machen einen Rundgang und lesen die Erklärungsschilder an Bäumen und Gebäuden, und trinken schließlich einen leckeren Gin-Tonic, bis das Buffet eröffnet wird.

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