Tag 3 – Seelöwen & Big Sur

Jetzt hat er sich doch gemeldet, der Jetlag. Um 6h waren wir wach, ohne Chance auf Weiterschlafen. Nachdem wir in Ruhe die Einkäufe von gestern verstaut hatten und ich den Laptop überredet hatte, die Fotos von gestern hochzuladen, gab es ein schnelles Frühstück im Hotel. Es folgen viele Bilder, wenig Text – das entspricht aber auch genau dem heutigen Tag (und meiner aktuellen Müdigkeit). Erster Stopp – Monterey. Kurzer Besuch im Visitor Center, haben uns erklären lassen, was man in und um Monterey bzw. bis nach Cambria sehen kann/sollte/muss. Darauhin sind wir erstmal zur Fisherman’s Wharf gefahren – der in Monterey, nicht in San Francisco. Wobei das vermutlich ähnlich ist… sehen wir am Ende des Urlaubs. Hier jedenfalls gab es zahlreiche Restaurants und Imbissbuden in bunten Holzhäusern auf einem Steg. Viel spannender aber waren die See-Elefanten, die sich dort tummelten.

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Kurzer Spaziergang am Wasser und dem Seehund (-löwen? optisch würde ich ja sagen Hund), der die Kopenhagener Kleine Meerjungfrau imitiert. Der liegt da einfach bewegungslos so rum, das ist kein Standbild aus einer bewegten Szene!
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Weiter zur Cannery Row (früher wurden hier Dinge in Dosen verpackt, daher der Name), dort haben wir ein paar Fotos gemacht und den nächsten glutenfreien Cinnamon Roll gefunden – wieder große Auswahl an gf Backwaren, ich bin total überwältigt.
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Nach einem kurzen Einkauf für’s Mittagessen ging es zum 17-Mile-Drive, der zwischen Monterey und Carmel liegt. Auf 17 Meilen (ach…) fährt man am Meer lang, hat immer wieder tolle Blicke auf die Bucht, die Vögel und bei viel Glück auch Wale. Hatten wir hier nicht, kommt aber noch… P8230412 P8230460
Irgendwie passte unsere Zeitplanung nicht. Und das, obwohl wir morgens NICHT mehr beim Walmart waren, das hatten wir ja gestern schon erledigt. Wir mussten tatsächlich was streichen, denn so war klar, dass wir auf keinen Fall rechtzeitig in Cambria sein würden. Und heute wohnen wir mal nicht im Hotel mit Nacht-Besetzung, sondern privat bzw. über Airbnb. Also – durch Carmel sind wir nur einmal durchgefahren, so schwer mir das auch gefallen ist, denn da sah es wirklich toll aus. Klar, auf Touristen ausgelegte Geschäfte, aber trotzdem. Auch die Mission in Carmel musste leider dran glauben, die passte auch nicht mehr in den Plan. Der Mann im Visitor Center hatte uns bestätigt, dass die reine Fahrt nach Cambria ohne Stopps (haha… lustige Idee) ungefähr 3h dauern würde, und wir waren mal gerade so aus Monterey raus… Also – raus aus Carmel, aber gleich wieder rein in den nächsten Programmpunkt, Point Lobos. So eine Art Statepark, irgendeine Unterform. Ist ja auch egal, jedenfalls schöne Wanderwege (keine Zeit, wir sind nur einen kurzen und einen weiteren halben Trail gelaufen), tolle Picknickplätze, viele TIere. Und es riecht so gut, ein bisschen mediterran, aber doch anders. See-Elefanten-Hinterlassenschaften vielleicht ;-) P8230476 P8230481 P8230485 P8230513
Und um 15:50h haben wir uns dann endlich auf den Weg nach Süden gemacht, auf dem Highway No.1, direkt an der Küste entlang. Das ist über lange Strecken direkt wörtlich zu nehmen – direkt an der Steilküste, meist ohne Leitplanken. Und ein Highway ist auch nicht notwendigerweise sowas wie eine Autobahn, hier jedenfalls ist es eher eine gut ausgebaute Landstraße. Mit grandiosen Ausblicken, alle paar Meter möchte man anhalten und gucken und fotografieren. Macht man auch… also so an jedem zweiten Aussichtspunkt, denn man möchte ja abends noch irgendwann in Cambria ankommen.. Das ist jetzt übrigens dann auch der Reise-Titel-gebende Teil des Highway No. 1, nämlich Big Sur!
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Zwischendurch haben wir noch kurz im Julia Pfeiffer Burns Statepark den tollen Wasserfall-der-auf-den-Strand-fällt angesehen – den fand schon Günter Jauch so toll, dass er hier einen SKL-Werbespot gedreht hat! Kann ich gut nachvollziehen. Also das Tollfinden, die SKL weniger. P8230637
So, und nun sind wir in unserem Airbnb-Zimmer mit eigenem Bad, 2. Reihe am Meer (also nur auf der “falschen” Straßenseite sozusagen). Fotos vom Haus gibt’s morgen, heute war es schon zu dunkel, als wir angekommen sind. Ist jedenfalls alles prima, ordentlich und sauber und einfach schön. Jetzt muss ich dringend schlafen, Frank hat mir da irgendwie immer eine halbe bis ganze Stunde voraus :-)

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