Tag 7 – Strände und Schmuggler

Wenn man morgens an der roten Ampel steht und sich einfach freut, dass alles so “amerikanisch” aussieht rundherum – die Autos, die breiten Straßen, die Palmen, die Werbetafeln, die Geschäfte und Restaurantketten…

Wenn man eine lange, schmale Insel entlangfährt, rechts immer wieder das Meer aufblitzen sieht, einfach irgendwo anhält und an einem endlosen Strand mit ganz wenigen anderen Leuten landet. Und dann beim Muschelnsuchen innerhalb weniger Minuten den ersten Riesenkaffeebecher vollgesammelt hat und – nach einem verstohlenen Blick auf die anderen Sammler – dazu übergeht, Korallenstücke statt Muscheln zu sammeln und damit einen weiteren Becher füllt…

Wenn man im Vorbeifahren ein Piratenschiff sieht, kurzerhand umdreht und 1h auf einem tollen Minigolfplatz spielt, mit  Bahnen auf verschiedenen Ebenen, zwischen echten Alligatoren, durch und unter einem Wasserfall, auf besagtem Schiff und in der Schmugglerhöhle…

Wenn man in einen Statepark fährt und dort ein Strand schöner als der andere ist und wir einen davon ganz für uns alleine haben, um die Pelikane zu beobachten, die ihr Abendessen fangen…

Wenn der Sonnenuntergang selbst ohne die Sonnenuntergangeinstellung der Kamera unglaublich kitschig-schön ist mit blau-rot-rosafarbenem Himmel hinter Palmen und Dünengras…

Wenn das Abendessen “Baby Back Ribs” heisst und von selbst vom Knochen fällt, begleitet von einer gebackenen Süßkartoffel mit Honigbutter und Zimt…

… dann würde ich sagen: wir hatten einen perfekten Urlaubstag!

Und wenn nun noch alle, die das hier lesen, einen kurzen Kommentar hinterlassen, dann wird es ein noch perfekterererer Tag :-)  Diejenigen, die schon kommentiert haben, dürfen natürlich gerne nochmal, müssen aber nicht – ich habe euch alle gesehen und mich gefreut!