25.06. Pic Negre

Gestartet sind wir heute nach dem Frühstück bei 25 Grad.

Für heute ist geplant den Pic Negre auf 2700m zu erklimmen. Insbesondere da heute im Tal 35-37 Grad vorhergesagt sind.

Nach wieder mal endlosen Serpentienen (in Andorra kommt man nirgendwo hin ohne Serpentinen zu fahren) sind wir gegen Mittag auf dem Gipfel bei angenehmen 20 Grad.

 

 

Hier treffen wir direkt noch zwei Spanier, von denen uns einer gleich in fliessendem Deutsch begrüsst – er wohnt die Hälfte des Jahres in Andorra und die andere Hälfte des Jahres etwas oberhalb von Hannover.

Nach einer Kaffepause besteigen wir einen kleinen Berg mit Hügelgräbern, der den Spaniern zu Folge mehr Energie als Stonehenge hat. Ich kann das nicht vergleichen, da ich noch nie in Stonehenge war. Aber wenn ich die wahl hätte ist das als letzte Ruhestätte irgendwie schöner als der durchschnittliche deutsche Friedhof und die Aussicht ist überwältigend.

 

…anscheinend werden hier nicht nur Menschen begraben…

Danach geht es weiter über Hochebenen und kleine Wälder mal wieder in Richtung der grünen spanischen Grenzen. Auch oben auf den Bergen ist es immer noch ziemlich warm. Daher hat sich Henri (einer der beiden mitreisenden Hunde) beim nächsten Stop direkt in einer Wasserpfütze gelegt zum abkühlen.

Als er wieder zu uns kam mussten wir leider feststellen, daß dies anscheinend die Toilette der hier lebenden Kühe war. Nachdem wir ihn notdürftig mit den Mineralwasserresten die wir noch hatten gesäubert haben sind wir weiter gefahren und haben erstmal einen schönen Bergbach gesucht, da Henri immer noch eine  ordentliche Duftnote hatte. Kurz darauf haben wir dann auch einen schönen Gebirgsbach gefunden (Henri fand den nicht so schön da das Wasser doch ziemlich kalt war).

Gegen 15 Uhr sind wir dann (ganz spanisch) zum Mittagessen eingekehrt in einem kleinen Bergdorf in einem noch kleineren Restaurant mit tollem Ausblick und sehr leckerem Pa amb oli, Oliven, Schinken und Manchego. Ein wirklich nettes Restaurant, daß von einem alten spanischen Ehepaar betrieben wird. Ich frage mich allerdings wie viele Gäste sich hier hin verirren. Ohne ortskundigen Führer hätten wir das nicht gefunden.

 

 

 

 

…die Aussicht von unserem Tisch

Nach der Stärkung ging es noch einige Stunden gemächlich durch Wälder und über Wiesen wieder zurück ins Tal und über die richtige Grenze zurück nach Andorra. Ankunft gegen 20 Uhr bei angenehmen 25 Grad.

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