Kennedy Space Center

Heute nochmal ganz was anderes als vorher: Das Kennedy Space Center. Das kommt einem Themenpark noch am nächsten, für andere hatten wir ja keine Zeit diesmal. Leider (?) wissen wir ja, dass Orlando und Fort Lauderdale bei allen Condor Fliegenpreisen-Aktionen immer ganz vorne mit dabei ist… könnte also unter Umständen vielleicht eventuell passieren, dass es uns nochmal nach Florida verschlägt ;-))

Also, Kennedy Space Center – wie zu erwarten einigermaßen “wir sind eine Supermacht”, und dazu eben sehr touristisch, aber trotzdem interessant. Wir haben das normale Ticket genommen, weil man lt. unseren Informationsquellen sowieso nicht mehr an einem Tag schafft (es gibt noch zwei Spezial-Touren, bei denen man weitere Punkte auf dem Gelände besucht). Gut, wenn man sich die Warteschlangenbereiche so ansieht, muss es hier wohl manchmal viel voller sein, wir sind immer direkt durchmarschiert und musste nie irgendwo warten. Trotzdem haben wir die Zeit von 10-16h gut rumgebracht, und zwar hiermit:

  • Shuttle Launch Experience: ein Simulator, der die letzten Sekunden vor dem Start simuliert. Ganz nett, aber sehr kurz (der Einführungsfilm war deutlich länger als der eigentliche Start)
  • IMAX-Film über das Hubble-Teleskop. Sehr gut, 3D im Weltall macht sich gut. Ein paar Infos, wie das Teleskop dahin gekommen ist, sonst vor allem Bilder aus dem Weltall und was  man mit dem Hubble-Teleskop so sehen und daraus schließen kann
  • Busrundfahrt über das riesige Gelände, u.a. vorbei an der Halle, in der die Raketen und Shuttles zusammengebaut werden. Zwei Haltepunkte, von einem aus kann man die Startrampen sehen, im anderen wird ein Film zu den Apollo-Raketen sowie eine solche in LEbensgröße gezeigt. Beeindruckend groß, und die Kapsel für die Astronauten ist erschreckend klein (sowohl im Verhältnis zur Gesamtlänge als auch absolut gesehen)
  • Rocket Garden – hier stehen diverse Raketen und zwei (glaube ich) dieser “Astronautenkapseln” rum. Schön für Fotos, ansonsten nicht so interessant.
  • IMAX-Film über die Internationale Raumstation (ISS) – der war super, in 3D kann man sich das viel besser vorstellen. Es ging vor allem um den Aufbau der ersten 4 Module und das Leben der Astronauten in der Station bzw. ihre Arbeit daran.
  • Ausstellung über die Geschichte der Raumfahrt mit Raketen, alten Anzügen, dem Kommandoraum der ersten Apollo-Raketenstarts (süß – jeder Taschenrechner hat heute mehr Rechenleistung, aber irgendwie haben sie die ja trotzdem hoch- und wieder runterbekommen)

Sehr interessant, aber nichts, was ich beim nächsten Mal nochmal machen müsste. Vielleicht wenn man total Raumfahrtinteressiert ist, aber so als Normalsterblicher reicht das jetzt. Einzige Ausnahme wäre, wenn gerade ein Start geplant wäre – aber dann muss man auch nicht in das KSC, sondern fährt irgendwo in die Nähe an den Strand zum Gucken.

Der Rest des Tages: bis zum Sonnenuntergang (der natürlich im Rücken stattfand, wir sind ja an der Ostküste, aber hat ja auch was mit Licht und so zu tun) an den Strand und den Pelikan-Kampfgeschwadern beim Fliegen zugucken, dann zwei Stunden Fahrt Richtung Flughafen, damit wir morgen nicht mehr so viel fahren müssen. Einkaufen für’s Abendessen und für den Flug morgen (ich zahle keine 15EUR für glutenfreies Essen, das dann entweder nicht kommt oder ecklig schmeckt, Frank überlegt noch, ob er sich auch einfach ein Sandwich holt, sein Essen war auch nicht so doll). Auto ausräumen, gepackt wird aber erst morgen früh, und dann Muscheln waschen und verpacken.

Zum Abschluss noch eine Folge Conan, das ist eine der Late Night Shows, sehr witzig – heute mit dem indischen Schauspieler aus Big Bang Theorie, super.

Kommentar verfassen