White Pocket

27. März 2009
Was lange währt, wird endlich gut.
Aller guten Dinge sind drei.
Oder auch: Hurra, wir haben sie, die langersehnten Permits für die Wave!

Nachdem wir die letzten zwei Tage kein Glück hatten, war heute die 15 unsere lucky number. Das heißt, wir können wirklich morgen losstiefeln und sie uns live ansehen.

Schon gestern hatten wir uns Permits für die South Coyote Buttes geholt (die Wave liegt in den North Coyote Buttes), und vom großen bösen Jeep habe ich ja schon berichtet.

Mit dem ging es heute morgen los in Richtung House Rock Valley Road, eine unter Wanderern in Page sehr bekannte und beliebte Gravel/Dirt Road. Dieses Jahr war sie definitiv in schlechteren Zustand als letztes Jahr, viele tiefe Spuren eines LKWs, der wohl mal bei Matsch hier langgeschlittert ist… aber mit dem Jeep ging es halbwegs gut.

Nach 20 Meilen biegt man ab auf eine Sandpiste, die von den Rangern ausdrücklich nur für gute (!) Allradfahrzeuge empfohlen wird. Zu Recht, wie wir gesehen haben – die Tiefsandpassagen sind keine solchen, sondern eigentlich ist es Tiefsand mit gelegentlichen kurzen Felspassagen. Frank hatte richtig Spaß, ernstgemeint, beim Fahren. Denn das Auto konnte nicht wirklich steckenbleiben… trotzdem kommt man nur langsam vorwärts, wir haben bis zum ersten Ziel immerhin 2h gebraucht!

Wir sind zuerst zur White Pocket gefahren, diese liegt außerhalb des Permitgebiets, war aber trotzdem nicht überlaufen. Außer uns waren noch 4 Japaner und 1 Ami dort, als wir schon fast weg waren, kamen noch 4 Amis, die gestern beim gleichen Vermieter einen Jeep gemietet hatten.

Die White Pocket bzw. das Gebiet drumherum besticht durch unglaubliche Farben und vor allem die merkwürdigsten Verzwirbelungen – man könnte das Gebiet auch “McFlurry Mountain” nennen *gg*:

Wir haben erst einen kleinen Umweg gemacht, weil wir die falschen GPS-Koordinaten erwischt hatten, aber das war kein Problem. Einfach nach Gutdünken weiterlaufen, immer den bunten Felsen nach. Und dann wird es hinter jeder Ecke schöner und schöner. Wir sind gar nicht bis zum Ende gekommen, weil wir uns schließlich noch eine andere Ecke vorgenommen hatten – wahrscheinlich hätte man hier den ganzen Tag verbringen können.

Als nächstes stand der Teil der South Coyote Buttes auf dem Programm, den wir beim letzten Mal nicht geschafft hatten. Während 2008 die Cottonwood Coves unser Ziel waren, haben wir heute am Paw Hole gehalten und uns dort etwas umgesehen. Leider hatten wir auch hier keine Zeit, alle Ecken zu erforschen, weil wir das Auto um 19h abgeben und bis dahin eben noch 2h fahren mussten… Angeblich gibt es dort eine Ecke, die so ähnlich aussieht wie die Wave, aber das haben wir nur unterwegs von anderen Touristen aufgeschnappt, die auch noch nicht dort waren. Wir werden das mal im Internet überprüfen, und wenn es sich bestätigt, dann haben wir einen weiteren Punkt auf der Warteliste für den nächsten Urlaub in der Gegend, wann auch immer der sein wird *gg*.

So, und jetzt gehen wir ins Bett, schließlich müssen wir morgen fit sein! Bis dann…

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