Route 66

25. März 2008
Pläne geändert, das ist das Schöne an so einer selbst-geplanten Reise ohne vorgebuchte Hotels: Spontanen Launen kann man einfach so nachgeben. Wir haben uns heute morgen beim Frühstück entschieden, dass wir weder Krater, noch Wasserfälle, noch Sedona anschauen, sondern heute schon möglichst weit in Richtung Joshua Tree Nationalpark fahren, damit wir morgen gegen Abend schon in Los Angeles sind und den Donnerstag nutzen können, um eine Hollywood-Studio-Tour (wahrscheinlich Warner Brothers) zu machen.

Zunächst haben wir aber mal ausgeschlafen, nach den zwei Sonnenaufgängen im Monument Valley und am Grand Canyon war das nötig. Dann haben wir endlich im IHOP (International House of Pancake) gefrühstückt – natürlich Pfannkuchen. Lecker!

Schließlich haben wir uns aufgemacht in Richtung Kingman, das ist ein Ort an der alten Route 66. Dort haben wir uns das sehr liebevoll gestaltete kleine Museum angeschaut. Nichts Besonderes, kein Multimedia-Schnickschnack, aber viele nette Bilder, Geschichten, Andenken an verschiedene Zeiten und ein Film, der zeigt, wie die Route 66 nach der Eröffnung der neuen Interstate 40 (Autobahn) zunächst von heute auf morgen verwaist war und wie die Anwohner bzw. Geschäftsleute daraus gegen einige Widerstände eine Attraktion für Touristen gemacht haben. Wie gesagt – kein besonders professionelles Museum, aber vielleicht gerade deshalb sehenswert, finde ich.

Der heutige Tag war der erste (und einzige) dieses Urlaubs, an dem wir fast ausschließlich gefahren sind. Daher gibt es nicht wirklich etwas zu berichten, die Gegend ist auch absolut leer – abgesehen von den unglaublich langen, bis zu dreistöckigen Zügen, die durch die ansonsten zivilisationsfreie Landschaft rauschen. Plötzlich taucht dann der Ort “29 Palms” auf, dort übernachten wir heute mal wieder in einem Super8 Motel und starten morgen direkt am Ortsausgang in den letzten Nationalpark unserer Reise.

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