Anreise – der 17-Stunden-Trip

10. März 2009
So, es ist vollbracht. Etwas spät, dieser Bericht, ich weiß… aber gestern (also am 10.) war ich soooo müde, dass Tippen echt nicht mehr möglich war.

Aber von vorne: wir sind gegen 8h kurz zum Flughafen gefahren, um die Koffer abzugeben und uns Notausgangplätze zu sichern. Die Dame von der Lufthansa hat dann auch brav auf ihren Monitor geschaut und uns in Reihe 30 platziert – mit maximaler Beinfreiheit. Dumm nur, dass in genau DIESEM Flugzeug die Mittelreihen um eins verschoben waren und wir somit eine Reihe hinter den Notausgängen saßen… aber dazu gleich mehr.

Nach einem letzten Frühstück zuhause sind wir dann zum zweiten Mal zum Flughafen gefahren, diesmal per Taxi. Die Sicherheitskontrolle war kein Problem, und nach einem kurzen Plausch mit Simon (diese METRO-Trainer trifft man einfach überall *gg*) haben wir uns an Bord begeben. Und die oben bereits erwähnte Reihenverschiebung festgestellt. War eigentlich kein Problem – das Flugzeug war nicht wirklich voll, hinter uns war eine ganze 4er-Reihe leer. Wir hatten schon mit dem Flight Attendant abgesprochen, dass wir uns dahin setzen – wenn jeder zwei SItze hat, kann man sich ja bequem quer setzen und die Beine dadurch ausstrecken… Nun ist aber leider ein überaus netter Mann aus der Notausgang-Reihe (!) drei Sekunden schneller gewesen als wir, nachdem das Boarding beendet war. Er saß also alleine in der 4er Reihe… und meinte auf unsere höfliche Frage, ob er wohl noch eine Reihe weiter nach hinten gehen könne, wo auch zwei Plätze frei waren: “Nein, ich wollte eigentlich mehr als zwei Plätze haben”. Auch unser Hinweis, dass wir schon ganz gerne zusammensitzen würden, hat nicht geholfen. Es gibt halt Menschen mit Sozialkompetenz und welche ohne. Frank hat sich dann also in die hintere Reihe gesetzt, und ich habe mich neben dem Blödmann so breit wie möglich gemacht ;-), woraufhin er dann nac 5 Minuten aufgestanden und auf seinen Notausgangplatz abgezogen ist… geht also doch…

Die weitere Reise war nicht sonderlich spannend, lang halt. Essen bei der LUfthansa ist gut, SErvice freundlich (alle halbe Stunde kommt einer mit Getränken vorbei), und sogar die Beinfreiheit ist auf den normalen Plätzen erstaunlich gut!

Das Umsteigen in Chicago war absolut problemlos zu bewältigen – nach 25 min. hatten wir schon die Immigration, den Zoll und das Wieder-Einchecken des Gepäcks hinter uns! Und dann leider 2,5 Stunden Wartezeit vor uns…

Angekommen sind wir in Las Vegas gegen 20:30h Ortszeit. Mit dem Mietwagen haben wir uns dann über den Strip zum Hotel (Bally’s) aufgemacht und somit unsere ersten von vielen Kilometern zurückgelegt. Wir haben direkt nach einem Zimmer mit Blick auf den Springbrunnen vom Bellagio gefragt – war leider keins frei, dafür haben wir eine Juniorsuite bekommen und uns entschieden, nach der ersten Nacht umzuziehen. Frank steht denn auch jetzt gerade am Fenster und schaut sich die Wasserspiele an – übrigens liegt unser Zimmer genau gegenüber dem Paris Las Vegas Hotel, wir gucken also vom Bett aus auf den Eiffel-Tower…

Wir haben uns trotz Müdigkeit noch rausgeschleppt und zweimal die Wasserspiele am Bellagio angesehen. Das ist auf jeden Fall eins unserer Highlights hier in Las Vegas! Dazu haben wir uns diesmal auch ein leckeres Getränk mit viel Allohol geholt – scheint sich unter den Reiseberichteschreibern zu einer Art Tradition zu entwickeln, das haben wir jetzt schon mehrfach gelesen. Man gehe also zum Fat Tuedays im Planet Hollywood und hole sich einen “190 Octane” (O-Saft, O-Punsch und irgendeine Sorte Alkohol – Tequila? wie auch immer, ist auf jeden Fall seeeeehr lecker!).

Das war’s für diesen ersten Tag, den zweiten Tag schreibe ich gleich im Anschluss… Fotos gibt es noch nicht, ist schon wieder 00:00h (also gefühlt 9:00h morgens – warum bin ich da eigentlich so müde? *gg*)… liefere ich nach!

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